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Uwes Grill zieht um ins Gewerbegebiet

Gerüchte gibt es schon seit Wochen, jetzt ist es amtlich “Uwe´s Grill” wird aus der Aschendorfer Ortsmitte in das Gewerbegebiet Nienhauser Bogen an der Bundesstraße 70 ziehen.

Wir sind froh, dass jetzt die Tinte trocken ist und wir damit an die Öffentlichkeit gehen können. Spekulationen und Gerüchte gab es bereits genug, erzählt Betreiber Uwe Weseler im Gespräch mit unserer Redaktion. Die Erdarbeiten für den Neubau im Gewerbegebiet sind bereits angelaufen. Wenn alles nach Plan läuft, soll der Umzug weg von der Großen Straße zum Ende des Jahres erfolgen.

Seit Juli 1988 betreiben Uwe und Karin Weseler ein Grill-Restaurant in Aschendorf seit 1993 am jetzigen Standort. Wir sind hier gewachsen und haben uns entwickelt, so der gelernte Koch. Den Grund für den Umzug sieht er in einem attraktiven Kaufangebot für unser derzeitiges Objekt  begründet. Weseler. Dabei passte einfach alles.

Gerüchteküche brodelt

Gestört habe das Ehepaar die Gerüchteküche in den vergangenen Wochen. Zwischenzeitlich waren wir insolvent. Auch eine Trennung wurde uns nachgesagt, teilt Karin Weseler mit. Nach ihren Worten passt der Umzug nicht jedem. Dass dann in der Ortsmitte noch weniger los ist, kann uns aber nicht angehangen werden. Außerdem bleiben wir ja in Aschendorf.

Wir wollen in Aschendorf bleiben

Das war dem Ehepaar auch wichtig. Es gab Möglichkeiten woanders hinzugehen, aber wir wollen hierbleiben, so Uwe Weseler. Er ist optimistisch, dass die Kunden den Wechsel mitmachen. Die Allermeisten kommen gezielt. Vom neuen Standort verspricht sich der Koch einiges. Die Lage direkt an der Bundesstraße ist optimal. Wir sind nur 150 Meter von der Ampelkreuzung entfernt und haben dort wesentlich mehr Fläche. Sowohl innen als auch draußen. So sollen dort auch Lkw-Fahrer stehen und an einem großzügigen Wendehammer rangieren können. Und anders als jetzt sind dort im Haus die Wege wesentlich kürzer. Wir haben dort alles in einem Abwasch.

Keine Kegelbahn mehr

Der eingeschossige Neubau soll anders als am jetzigen Standort keine Kegelbahn mehr haben. Dafür wird es Clubräume geben, in denen Gruppen Kartenspielen oder einfach nur Klönen können, so Weseler. Auf einer Gesamtfläche von rund 550 Quadratmetern wird das Restaurant im Innenbereich etwa 100 Plätze bereithalten. Zudem soll es eine Terrasse mit rund 30 Plätzen geben. Auch ein kleiner Kinderspielplatz ist vorgesehen.

Kleinere Karte am Sonntag

An dem gastronomischen Angebot soll es kaum Veränderungen geben. Die Karte hat sich bewährt, warum sollen wir dann Experimente wagen?  Auch an den Öffnungszeiten wird nicht gerüttelt. Geringfügige Änderungen wird es indes an Sonntagen geben. Hier planen wir eine kleinere Karte mit ausgewählten Gerichten im wöchentlichen Wechsel. Gerade an den hochfrequentierten Sonntagen agiere das Team mit seinen 25 Mitarbeiten derzeit am Limit. Die Qualität bleibt mit der kleineren Karte natürlich gleich, wenn nicht sogar noch besser, verspricht Weseler, der davon ausgeht, dass er weiteres Personal für die Küche und den Service benötigt.

400 Schnitzel und 100 Kilo Pommes am Tag

Besonders an den Wochenenden gehen in dem Restaurant fast pausenlos Bestellungen ein Weseler. An Hochtagen gehen rund 400 frisch panierte Schnitzel und etwa 100 Kilogramm Pommes raus. Dabei kommen viele Gäste aus den benachbarten Niederlanden. Rund 60 Prozent dürften an Sonntagen aus Holland kommen. Die fahren sogar von Amsterdam extra wegen uns zum Essen nach Aschendorf.

Quelle : Christian Belling, Osnabrücker Zeitung vom 23.05.2017, 17:20 Uhr